Bürgerliche Allianz stärkt Elektro-Innung den Rücken – bessere Ausbildungsbedingungen dringend erforderlich
Die Bürgerliche Allianz Pforzheim unterstützt die Forderung der Elektro-Innung Pforzheim/Enzkreis nach einer schnellen Verbesserung der Ausbildungs- und Prüfungsbedingungen. Mitglieder der Fraktion haben sich die derzeit genutzten Räumlichkeiten im Kellerbereich der Heinrich-Wieland-Schule persönlich angesehen.
Das Fazit fällt deutlich aus: Die aktuellen Rahmenbedingungen seien für eine zeitgemäße Ausbildung und Prüfung im Elektrohandwerk kaum geeignet.
Die Räume sind nicht beheizt und bieten aus Sicht der Fraktion keine angemessene Umgebung für konzentriertes Arbeiten und die Durchführung von Prüfungen.
„Wer von Energiewende, Netzausbau und Fachkräftesicherung spricht, muss auch dafür sorgen, dass die Ausbildung der Fachkräfte unter vernünftigen Bedingungen stattfinden kann“, erklärt Dr. Niels Mommer für die Fraktion der Bürgerlichen Allianz. „Die jungen Menschen, die hier ausgebildet und geprüft werden, sind ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche Zukunft unserer Region.“
Nach Kenntnis der Fraktion laufen bereits Gespräche über mögliche alternative Räumlichkeiten im sogenannten D-Gebäude. Die Bürgerliche Allianz begrüßt diese Gespräche ausdrücklich und fordert eine zeitnahe Klärung, damit für die Elektro-Innung eine verlässliche Perspektive geschaffen werden kann.
„Es liegt im Interesse der Stadt Pforzheim und der regionalen Betriebe, schnell zu einer tragfähigen Lösung zu kommen“, so Mommer weiter. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssen wir alles daransetzen, die Ausbildung im Handwerk zu stärken.“
Die Bürgerliche Allianz hat sich daher mit einem Schreiben an die zuständigen Dezernate gewandt und um einen aktuellen Sachstand sowie eine Einschätzung zum möglichen Zeitrahmen für eine Lösung gebeten.